
Wie ihr ja bestimmt schon wisst führt die Erweiterung The War Within Heldentalente als neue Ergänzung der Klassen von World of Warcraft ein.
Es ist eine dauerhafte Form der Charakterentwicklung für jede Klassenspezialisierung, die neue Kräfte und Klassenfantasien einführt. Euer Feedback ist für Blizzard ein wichtiger Teil in der Entwicklung einschlägiger und unterhaltsamer Ergänzungen für das Spiel, deswegen teilen teilen sie ihre Ziele für die Heldentalente mit uns, um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie gut sie diese Ziele erreichen.
In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Philosophien rund um die Heldentalente für acht weitere Talentbäume: Elunes Auserwählte und Wildpirscher-Druiden, Schuppenkommandanten-Rufer, Herold der Sonne- und Templer-Paladine, Trickser-Schurken, Diaboliker-Hexenmeister und Koloss-Krieger.
Was sind Heldentalente?
Heldentalente sind neue, in sich geschlossene Talentbäume, die Spielercharaktere auf Stufe 71 freischalten. Heldentalente bauen auf Fähigkeiten und Talente der aktuellen Klassen und Spezialisierungen auf. Spieler können pro Charakter einen Heldentalentbaum wählen, und diese Talente können auf dieselbe Weise geändert werden, wie es aktuell mit Klassentalenten möglich ist. Es gibt drei Heldentalentbäume für jede Klasse (außer Druiden mit vier und Dämonenjäger mit zwei). Jede Spezialisierung hat zwei Heldentalentbäume, zwischen denen ihr wählen könnt, und jeder dieser Bäume ist als Option für zwei Spezialisierungen verfügbar.
Zum Beispiel haben Krieger drei Optionen für Heldentalentbäume: Schlächter, Koloss und Bergthan. Furorkrieger haben Zugriff auf Bergthan und Schlächter, Schutzkrieger haben Zugriff auf Bergthan und Koloss und Waffenkrieger haben Zugriff auf Koloss und Schlächter.

Es gibt 11 Knoten in einem Heldentalentbaum. Der erste davon wird auf Stufe 71 freigeschaltet und ihr erhaltet einen Talentpunkt pro Stufe von 71 bis 80, bis Stufe 80 könnt ihr also jedes Talent in einem Baum freischalten. Für Heldentalente werden Starterbuilds verfügbar sein und eure gespeicherten Builds werden auch eure gewählten Heldentalente speichern.

Was ihr von Heldentalenten erwarten könnt
Jeder Heldentalentbaum beginnt mit einem „Schlüsselsteintalent“, das die Kernmechanik und das Konzept des Baums einführt. Das könnte eine neue Fähigkeit sein, eine Verbesserung einer vorhandenen Fähigkeit oder Abklingzeit, oder ein neuer Buff, den ihr auslösen könnt. Das Ende jedes Talentbaums bildet ein „Decksteintalent“, das auf die Kernthemen des Baumes aufbaut oder dem Schlüsselstein neue Boni verleiht.
Jeder Baum wird Klassenstrategien bieten oder verändern und defensive Boni beinhalten, die nützlich für alle Spezialisierungen sind. Das Ziel von Blizzard ist es, dass alle Bäume in etwa dieselbe Menge an strategischem und defensivem Nutzen bieten. Bäume für Charaktere, die eine Tankrolle übernehmen können, könnten zusätzliche Boni auf Verteidigung enthalten, die für Heiler oder Schadensklassen weniger wertvoll sind, wie etwa Boni auf Tanktalente oder Abklingzeiten. Drei oder vier Knoten in jedem Talentbaum werden Entscheidungsstellen sein, bei denen ihr zwischen zwei Optionen wählen könnt.
Heldentalente sind dazu gedacht, genug Schadens- oder Heilungserhöhung zu gewährleisten, um Auswirkungen zu haben, ohne dass diese neuen Talente zu wichtig werden und eure aktuelle Klasse und Spezialisierungstalente überschatten. Die meisten Heldentalentbäume fügen Klassen visuelle Effekte hinzu, die kommunizieren, was sie machen und ihre Klassenfantasien zum Leben erwecken. Dabei handelt es sich aber nicht um vollständige visuelle Überarbeitungen, eure Klasse und Spezialisierung sind im Kern immer noch dieselben und das wird auch weiterhin so bleiben.
Die Freiheit zu wählen
Blizzard will Spielern die Möglichkeit geben, selbst den Heldentalentbaum zu wählen, der Gameplay, Optik und Stil bietet, die bevorzugt werden. Blizzards Ziel ist, dass beide Optionen sich gleichermaßen effektiv in Schlachtzügen, Mythisch+ und PvP anfühlen. Sie arbeiten daran, bestmöglich zu verhindern, dass Fähigkeiten oder Boni in Heldentalentbäumen dazu führen, dass sich ein Baum wie eine „Voraussetzung“ für Aktivitäten anfühlt.
Blizzard sagt das sie wissen, dass für manche Spieler die Gesamtleistung an erster Stelle steht, auch wenn der Unterschied zwischen zwei Auswahlmöglichkeiten sehr gering ist. Das ist in Ordnung, aber das Gleichgewicht der Heldentalente sehr nah zu halten ist eine ihrer Prioritäten, damit Spieler auf ihre bevorzugte Art spielen und immer noch an Inhalten teilnehmen können.
Wie Blizzard Konzepte für Heldentalentbäume auswählt
Seit sie die Heldentalente auf der BlizzCon angekündigt haben, verfolgen sie begeistert die Konversationen und Spekulationen um die 39 Heldentalenttitel. Sie möchten euch mehr darüber verraten, was hinter der Wahl der Konzepte stand.
Jedes Konzept für Heldentalente muss für beide Spezialisierungen passen, die diese wählen können. Einige Konzepte bauen auf sich überschneidende Fähigkeiten oder Stile zwischen den beiden Spezialisierungen auf, die sie nutzen können, wie Kolosskrieger, die so mächtig sind wie Waffenkrieger und so imposant wie Schutzkrieger. Andere erschaffen neue Mottos, die für beide Spezialisierungen angemessen sind, wie die schicksalsgebundenen Schurken.
Heldentalente erhalten auĂźerdem eure Kampfrolle und die AusrĂĽstung, die ihr nutzt, ihr mĂĽsst euch also nicht um neue AusrĂĽstungsarten streiten. Blizzard will sichergehen, dass ikonische Warcraft-Charakterarchetypen mit den World of Warcraft-Klassen ihre Fantasy abliefern. Klingenmeister wären keine richtigen Klingenmeister ohne Fähigkeiten wie ‚Windlauf‘ und ‚Spiegelbild‘, aber diese Fähigkeiten passen nicht ins Arsenal eines Kriegers.
Zuletzt gibt es mehrere ikonische Charakterarchetypen, die eng an spezielle Völker und Fraktionen geknüpft sind, wie Hüter des Hains oder Bergthan. Es ist aufregend, diese sagenumwobenen Archetypen zu verkörpern, aber sie wollen sichergehen, dass Charaktere jedes Volkes und jeder Fraktion sich selbst in diesen Archetypen wiedererkennen können. Sie sind offen für euer Feedback, was sich für eure Charaktere richtig anfühlt, oder was euch frustriert.
Gameplay und Heldentalente
Blizzard hat mehrere Vorstellungen davon, wie sich World of Warcraft mit Heldentalenten anfühlen soll. Hier sind einige ihrer Richtlinien, wie sie sich auf eure Fähigkeiten, Rotation, Benutzeroberfläche und darauf auswirken, worauf ihr im Kampf achten müsst.
Blizzard sagt, dass ihr Ziel für Heldentalente-Gameplay ist, aus euch zu machen, „was ihr seid, aber mehr“. Sie wissen, dass viele von euch eine lange Geschichte mit ihren Lieblingsklassen habt und dass ihr sie spielt, weil euch das Gameplay und die für die Rotation wichtigen Zauber und Fähigkeiten gefallen, ob es sich nun um die Wendungen des Gebrechens handelt, die Zyklen des Arkanen oder die fanatische Reaktivität des Furors. Heldentalente überschreiben nicht, was für eine Klasse wichtig ist. Ihr sollt euch fühlen, als würdet ihr eure Klasse mit einem Kniff oder einem Boost spielen und nicht, als wären Dinge, die euch wichtig sind, nebensächlich oder ersetzt worden.
Ein Heldentalentbaum kann neues Verhalten oder Boni zu existierenden Fähigkeiten hinzufĂĽgen, wie die Boni durch HĂĽter des Hains auf ‚Naturgewalt‘ und Hainwächtertreants. Sie können gelegentlich die Abklingzeit von Fähigkeiten zurĂĽcksetzen oder Zauber mit mächtigeren Versionen austauschen. Sie können es leichter machen, wichtige Buffs aufrechtzuhalten oder in kritischen Momenten zusätzliche Ressourcen verleihen.
Eine Sache, auf die Blizzard besonders achte1, ist Komplexität. Klassen in WoW haben viele Fähigkeiten und Talente und über jedes davon gibt es viel zu lernen. Heldentalente sollen für neuen Spaß sorgen, ohne neue Hürden zu schaffen, sei es in der Anpassung oder beim Spielen eines Charakters. Die meisten Heldentalentbäume fügen keine neuen Schaltflächen hinzu, die Spieler in ihre Aktionsleiste aufnehmen oder für die sie neue Tastenbelegungen finden müssen. Es wird zusätzliche Möglichkeiten für Spieler geben, ihr Können zu beweisen, aber wir versuchen, keine Dinge wie komplexe, aufrechtzuerhaltende Buffs hinzuzufügen, die zu zusätzlicher kognitiver Belastung für Spieler dieser Klasse führen. Die meisten Entscheidungen, die darauf abzielen, wie komplex Spieler ihre Rotation haben möchten, werden weiterhin im Klassen- und Spezialisierungstalentbaum stattfinden.
Manche Heldentalente setzten voraus, dass ihr bestimmte Talente in euren Klassen- oder Spezialisierungsbäumen gewählt habt, um sie zu nutzen. Das liegt daran, dass diese Talente häufig zum Stil und Motto eines speziellen Heldentalentbaumes passen. Der Baum des Bergthankriegers verstärkt ‚Avatar‘ und ‚Donnerknall‘, Temperpaladine erhalten eine verstärkte ‚Aschewelle‘ und Elunes Auserwählte Druiden können einen besonders mächtigen ‚Zorn der Elune‘ wirken. Dennoch werden Heldentalentbäume nur eine geringe Anzahl von Klassen- oder Spezialisierungstalenten voraussetzen oder verstärken. Es ist ihnen wichtig, dass die Freiheit, euer Klassenbuild anzupassen, erhalten bleibt.
Nun zu den Heldentalentbäume!
Über die kommenden Monate wird Blizzard euch weiter die vollständigen Designs der Heldentalentbäume für The War Within vorstellen. Sie sind schon gespannt, zu erfahren, was ihr darüber denkt.
Unten findet ihr die Heldentalente für Elunes Auserwählte und Wildpirscher-Druiden, Schuppenkommandanten-Rufer, Herold der Sonne- und Templer-Paladine, Trickser-Schurken, Diaboliker-Hexenmeister und Koloss-Krieger.








